Tipps für die Hausbesichtigung beim Immobilienkauf

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Egal ob selbst bewohnen, vermieten, oder anders nutzen – der Kauf von Immobilien und die damit verbundene Investition in Betongold liegt weiterhin im Trend und viele Menschen sind auf der Suche nach einer passenden Immobilie, die sie in den nächsten Tagen besichtigen werden. An dieser Stelle sei gesagt, dass es gerade bei Häusern deutliche Unterschiede gibt und bei einer Hausbesichtigung nicht immer alles unter die Lupe genommen werden kann, was später relativ häufig zu Mehrkosten führt. Fakt ist, dass je mehr Besichtigungen gemacht wurden, desto besser wird das Gespür für die Objekte und natürlich auch für die Dinge, die typischerweise bei einer Hausbesichtigung bewertet werden müssen.

Tipps zur Hausbesichtigung – niemals alleine unterwegs sein!

Tipps Immobilienkauf

Tipps Immobilienkauf

Wichtig ist, zu einem Haus in jedem Fall einen Bekannten, oder einen Verwandten mitzunehmen. Am besten ist es z.B. im Sportverein nachzufragen, ob sich jemand mit dem Thema Immobilien auskennt, der mitkommen kann. Wer gar keinen an der Hand hat, der sich mit Immobilien auskennt, kann auch einen Profi engagieren. Dieser kostet zwar, sorgt allerdings im Endeffekt dafür, dass unter dem Strich vor einem Fehlkauf gewarnt werden kann, oder versteckte Kosten beim Haus auffallen. Eine Hausbesichtigung sollte gründlich vorbereitet werden, da es sonst viele Folgekosten mit sich ziehen kann, oder die Immobilie alternativ nicht weiter verkauft werden kann. Wer sich die nachfolgende Liste mit Tipps und Informationen zur Hausbesichtigung durchließt, hat erste Anhaltspunkte, was genauer zu untersuchen ist.

 

Auflistung wichtiger Dinge, die bei einer Hausbesichtigung untersucht werden sollten:

–          Lage und Nachbarschaft (einfach mal bei den Nachbarn klingeln und nach Haus und Vorbesitzer, Lärmbelästigung etc. fragen)

–          Energieausweis einsehen (Vorher Richtwerte anschauen und vergleichen)

–          Feuchtigkeitsschäden und Risse in den Wänden suchen

–          Was für eine Heizung ist verbaut? (wie alt?), auch die Heizungsleitungen untersuchen, Öl, Gas, erneuerbare Energien?

–          Wasserleitungen aus Kupfer? Einfach alle Hähne aufdrehen und den Druck kontrollieren

–          Elektroleitungen – wie alt? Über Putz, unter Putz? Wie viele Stromkreise sind installiert? Ist die Versorgung ausreichend?

–          Keller: auf Feuchtigkeit und Schimmel prüfen

–          Fenster: Dichtungen und Isolierung prüfen, Tipp. Baujahr ist im Rahmen oft eingeprägt

–       Dachboden: wie ist das Dach isoliert? Ordentliche Dämmwolle oder einfache Ziegel auf einer Holzkonstruktion? Sind die Dachziegel in Ordnung? Dachrinnen in Ordnung und frei?

 

 Fazit: Informationen zur Hausbesichtigung am besten mit mehreren Personen einholen

Nachdem die wichtigsten Dinge im Haus geprüft wurden, gilt es, sich das Grundstück und den Garten anzuschauen. Typische Fragen sind hier, ob der Garten gepflegt ist, die Garage funktioniert (Tor prüfen!) und ob das Grundstück ein sichtbar ist. Von wo ist der Garten aus begehbar? Auch die Wege im Garten sowie die Einfahrt, der Bürgersteig vor dem Haus und die Zäune und Hecken sollten betrachtet werden. Wer es ganz genau nehmen möchte, sollte sich informieren, ob die Grundstücke belastet sind. So genannte Altlasten wie Quecksilber und andere Verschmutzungen sind durchaus im Boden möglich. Das liegt meist daran, dass die Fläche z.B. mal von der Industrie genutzt wurde, oder nicht immer bebaut war und als Müllhalde Verwendung fand. Wichtige Tipps für die Hausbesichtigung können natürlich auch ausgedruckt werden. So kann direkt mit einem Zettel und einem Stift abgehakt werden, damit alles in Ordnung ist.