Surfen am Gardasee

Surfen am Gardasee – Was beachten bei einem Surfurlaub? Dank seiner konstanten Winde gilt der Gardasee als einer der idealsten Surfspots in ganz Europa. Vor allem am nördlichen Ufer des Sees gibt es perfekte Voraussetzungen – was die vielen internationalen Surfer, die in den Sommermonaten anreisen, beweisen. Dieser Teil des Sees, die “Düse”, ist der schmalste von allen, gleichzeitig sind hier die Berge sehr steil. Der Ora und der Vento, die beiden vorherrschenden Winde am Gardasee, sind in dieser Gegend am stärksten.Die Winde am Gardasee bleiben fast das ganze Jahr über verlässlich stark, da sie von den steilen Gebirgsketten aus der Umgebung herabwehen – so finden sich zu nahezu jeder Jahreszeit optimale Bedingungen für Segler und Surfer.

 

Besonders Orte wie zum Beispiel Riva del Garda, Torbole oder Nago stehen hoch im Kurs bei Wassersportlern.Wer sich am Gardasee auf das Wasser traut, kann zum Beispiel beim Segeln dank des starken Windes schnell Geschwindigkeiten von rund 65 km/h erreichen. So bietet die Region auch für Profis immer wieder neue Herausforderungen, doch ebenso kommen Anfänger in bestimmten, ruhigeren Gebieten auf ihre Kosten. Darüber hinaus bietet der Gardasee zahlreiche Surfstationen, an denen man sich Equipment ausleihen oder auch an einem Kurs teilnehmen kann. Und wenn man nach einem Tag auf dem Wasser noch mehr Action braucht, so bieten Ferienorte wie Torbole ein buntes Nachtleben.

 

Die Surfspots am Gardasee

 

Vor allem der nördliche Teil des Gardasees verfügt über eine Vielzahl an optimalen Surfspots.
Zu einem der beliebtesten davon zählt zum Beispiel der kleine Ferienort Campione, welcher zur Gemeinde Tremosine gehört. Er befindet sich direkt am Fuße einer schroffen Felswand und ist schnell von Limone aus zu erreichen. Dank dieser steilen Felswand ist der Südwind am Ufer deutlich stärker und sorgt für mitunter recht hohe Wellen.

Surfen am Gardasee

Surfen am Gardasee

 

Auch Riva del Garda eignet sich bestens für Freunde des beliebten Wassersports. Vor allem Anfänger, die das Surfen gerade erst neu erlernen, profitieren von den großzügigen und flachen Einstiegsmöglichkeiten. Wenn Ora herrscht, sind die Winde etwa mittelstark, bei Vento dagegen recht schwach. Ebenfalls für Laien eignet sich die Maroadi Bucht in Torbole. Sie befindet sich unmittelbar am Campingplatz und ist dank ihres ständigen Windschattens sehr ruhig.

Etwas ganz Besonderes ist ein Ausflug auf die malerische Insel Olivo, die sich vor der Küste von Malcesine befindet. Ein spezielles Shuttle Boat, welches vom Stickl Sportcamp im kleinen Ort Malcesine aus startet, bringt Wassersportler mehrmals pro Tag zur Insel Olivo. Auch in den Sommermonaten ist es dort überraschend ruhig, denn nur wenige Surfer besuchen die Insel.

 

Dies sollte beim Surfurlaub am Gardasee beachtet werden

 

Möchte man sich als ungeübter Sportler auf den Gardasee begeben, so sollte man sich vorher über einige wichtige Dinge informieren.Häufig herrscht an sommerlichen Morgen eine leichte Brise aus Süden, diese nennt sich auch die Schlechtwetter-Ora bzw. Vént de Temporal, wie sie die Einheimischen nennen. Sie ist ein fast sicheres Anzeichen dafür, dass vor Sonnenuntergang Regen einsetzen wird. Prinzipiell darf das Surfbrett am Gardasee ausschließlich tagsüber ab einer Stunde nach Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang benutzt werden. Das Tragen einer Schwimmweste ist von der Seeaufsichtsbehörde vorgeschrieben.

 

Surfen lernen am Gardasee

 

Viele Menschen reisen an den Gardasee, um das Surfen neu zu erlernen – ganz ohne Zweifel eignet sich der schöne See ideal dazu. Ein guter Tipp ist, sich direkt an eine der vielen Surfschulen vor Ort zu wenden, auch diese befinden sich meist am nördlichen Ufer. Wer sich selbst verbessern möchte kann auch einen Freund darum bitten, sich beim Surfen filmen zu lassen, um nachher Fehler besser zu sehen und in Zukunft auszuschliessen. Eine Action Cam oder eine Dash Cam kann gute Aufnahmen erstellen.

Dort können Anfänger und Fortgeschrittene nicht nur entsprechende Kurse belegen, um das Surfen von Grund auf zu erlernen oder ihr Können zu verbessern: Ebenso erhält man vor Ort viele wissenswerte Informationen zu lokalen Ausrüstungsverleihen, guten Surfspots für die aktuelle Saison oder auch Sicherheitstipps.